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Motivation und andere Hürden des Lebens 

Freie Wahlen Kunda

Menschen suchen alle all überall  immer wieder Impulse, die sie wieder richtig motivieren. Insofern ist Motivation der Motor vieler Erfolgstories und gleichzeitig der Ausdruck einer tiefen Sehnsucht, Sehnsucht nach Glück und Erfüllung. Wer hatte diese Sehnsucht nicht auch schon mal?

Die Frage nach der Motivation ist immer auch die Frage danach, was Menschen wirklich wollen und suchen. Und tatsächlich ist es nicht Geld alleine, denn trotz der hohen Gehälter vieler Führungen in den unterschiedlichsten Unternehmen gibt es überall doch Motivationsprobleme, obwohl Goethe im Faust sagen lässt:

Nach Golde drängt,

Am Golde hängt

Doch alles.

Ach wir Armen!

Johann Wolfgang von Goethe: Faust: Eine Tragödie – Kapitel 11

Und so wundert es nicht, dass es unzählige Tipps und Strategien gibt, wie sie sich und andere motivieren können. Letztlich entscheidend sind die eigene Zielsetzungen und die Motivation, wenn wir andere Menschen begeistern wollen. Aber, so einfach scheint es ja nun wohl doch nicht zu sein. Wir fühlen uns oft überfordert, sind antriebslos, starten viel zu spät mit unseren Projekten und schnell sieht auch manches nach Chaos aus.

Jeder Mensch weiß, dass Motivation und Leistungsbereitschaft wichtig sind, damit sie/er die Ziele erreichen kann. Selbstmanagement lehrt uns, unsere Fähigkeiten, Fertigkeiten und Methoden, die Zielfindung, Planung und unser entsprechendes Handeln zu optimieren.

Wir beobachten, dass bei einigen Themen unseres Lebens bereits einige interessante Ideen und Impulse ausreichen, um uns in die richtige Richtung zu bewegen und in den anderen Bereichen brauchen wir tiefgreifende Strategien und Lösungen damit überhaupt irgendetwas passiert.

Viel ist von der Überwindung des inneren Schweinehundes die Rede, um zu verdeutlichen, dass die Erledigung einer bestimmten Aufgabe keine persönliche Neigung betrifft, sondern das nur Selbstdisziplin weiterhilft, weiterhelfen soll.

Jedem wohnt nach diesem Schweinehund-Mythos ein derartig gefährliches Tier inne, und der große Makel besteht darin, so weiß doch jeder, diesem Untier nachzugeben. Wir kennen alle das Gefühl. Wir müssen irgendetwas tun, was wir nicht machen wollen und es meldet sich eine wohl bekannte innere Stimme, die sagt: „Das geht auch morgen noch“, „das könnte vielleicht sogar noch in die berühmt-berüchtigte Hose gehen“, „das lohnt sich überhaupt nicht“, „ich könnte vielleicht sogar versagen, mich blamieren und wäre frustriert und so weiter. Gut lässt sich beobachten, dass noch vor der Tat, noch bevor wir zur Tat schreiten, der innere Schweinehund alles zunichte macht. Der innere Schweinehund hat die seltene Gabe den unglaublichen Aufwand, dass wahrscheinliche Scheitern, die Qualen der Frustration zu sehen und rät uns gnädig, es uns bequem zu machen und alles beim Alten zu belassen.

Fotocredit: Min Bajra, Demokratische Wahlen in Kunda, Nepali Times