Team

Ohne Anglizismen kommen wir in der modernen Welt scheinbar nicht mehr aus und insofern hat der Begriff Team einen Siegeszug sondergleichen hinter sich, meint aber vieles zum Beispiel: alt- englisch Familie, Gespann, Nachkommenschaft, aber heute eben auch Mannschaft.

TeamDrachenboot
Ein Team wird für einen bestimmten Zweck zusammengestellt, es ist eine zusammengesetzte Arbeitsgruppe.
Selten setzt sich ein Team aus Menschen gleicher Wellenlänge zusammen, als eine Gemeinschaft Gleichgesinnter. Im Unternehmen ist ein Team durch eine sachlich und fachlich und vor allem gemeinsame Aufgabe geeint.
Teams haben oft einen Marketing-Aspekt, der auf alle Mitglieder ausstrahlt, wer im Team ist, wird als beliebt wahrgenommen. Oft verbirgt sich jedoch hinter dieser schönen Fassade eine Ansammlung von Einzelkämpfern.
Teams haben eine große psychologische Dimension, denn gemeinsame Arbeit und das Arbeiten in Gemeinschaft können eben sehr begeistern.
Teams haben dann einen besonderen Sinn, wenn eine komplexe Aufgabe eine interdisziplinäre Zusammenarbeit erfordern.
Insofern werden Teams für unterschiedliche Zielsetzungen mit unterschiedlicher Dauer gebildet. Das immer wieder darauf hingewiesen wird, dass die Chemie zwischen den Teammitgliedern stimmen muss, zeigt schon die Hilflosigkeit, denn es geht nicht um Chemie sondern um Psychologie.
Zusammenfassend lassen sich also folgende Kriterien der Team-Arbeit nennen, mindestens zwei Mitglieder, Notwendigkeit einer Team-Identität, interne Kommunikationspfade, Überprüfung der Effizienz und Effektivität.

Das hohe gegenseitige Verständnis oder die hohe Gruppenkohäsion, die entstehen soll, das berühmte Gruppendenken oder „Group Think“ hat auch seine Gefahren wie sich beim „Risk Shift“ zeigt.
Dieses Phänomen beschreibt eine Beobachtung, die man bei sozialpsychologischen Untersuchungen entdeckt: Gruppen entscheiden im Allgemeinen risikofreudiger als Einzelpersonen.